Erklärt

Was ist SynthID?

SynthID ist Googles Technologie zum Markieren und Erkennen von KI-generierten Inhalten. Sie fügt ein Signal hinzu, das man weder sehen noch hören kann, das ein Detektor aber findet.

So funktioniert SynthID

Die meisten Wasserzeichen sind ein sichtbares Logo oder ein Eintrag in den Metadaten. SynthID ist anders: Es wird direkt beim Erzeugen in den Inhalt selbst eingebettet.

Google hat SynthID so gebaut, dass es übliche Bearbeitungen übersteht: Zuschneiden, Skalieren, Filter, Farbänderungen und verlustbehaftete Komprimierung.

Wo SynthID eingesetzt wird

Google versieht Inhalte aus seinen generativen KI-Produkten mit SynthID, darunter Gemini, Imagen (Bilder), Veo (Video) und Lyria (Musik). SynthID Text hat Google zudem als Open Source veröffentlicht, damit andere Entwickler Texte ihrer eigenen Modelle markieren können.

Wie man SynthID erkennt

Dafür braucht es ein spezielles Tool. Google bietet die Prüfung über den SynthID Detector und in der Gemini-App an, wo du fragen kannst, ob ein Bild mit Google-KI erstellt wurde.

SynthID im Vergleich

ArtSichtbar?Übersteht Bearbeitung?
SynthID (im Inhalt)NeinDafür gebaut
C2PA (Metadaten)Mit ViewerGeht oft verloren
Sichtbares LabelJaLeicht wegzuschneiden
Du hast eine Datei, die du bearbeiten willst? Nutze denSynthID Remover oder lies zuerst dieAnleitung.

Fragen zu SynthID

Wer hat SynthID entwickelt?

SynthID wurde von Google DeepMind entwickelt und 2023 zuerst für Bilder aus Imagen eingeführt.

Kann man ein SynthID-Wasserzeichen sehen?

Nein. SynthID ist für Menschen nicht wahrnehmbar. Es lässt sich nur mit einem speziellen Detektor finden.

Funktioniert SynthID auch bei Text?

Ja. Bei Text verschiebt SynthID leicht die Wahrscheinlichkeiten der Wörter, die ein Modell wählt. Daraus entsteht ein statistisches Muster, das ein Detektor erkennen kann.

Ist SynthID dasselbe wie C2PA?

Nein. C2PA speichert Herkunftsinformationen in den Metadaten einer Datei, die sich entfernen lassen. SynthID steckt im Inhalt selbst.